Ausschlag im Mund

Diskussion

Die Antwort ist C: Koplik-Flecken. Koplik-Flecken gelten als ein pathognomonisches Zeichen für Masern oder Rubeola. Masern haben eine Inkubationszeit von sechs bis 21 Tagen. Das Prodromalstadium dauert zwei bis vier Tage, kann aber auch bis zu acht Tage andauern. Zu den typischen Symptomen gehören Fieber, Unwohlsein und Appetitlosigkeit, gefolgt von Bindehautentzündung, Schnupfen und Husten. Etwa 48 Stunden vor dem Ausbruch des Masernexanthems können die Patienten ein Enanthem oder einen Schleimhautausschlag entwickeln, der durch Koplik-Flecken gekennzeichnet ist. Bei den Läsionen handelt es sich um weißliche, gräuliche oder bläuliche, 1 bis 3 mm große Erhebungen mit erythematösem Grund, die typischerweise auf der Wangenschleimhaut gegenüber den Backenzähnen auftreten. Das Masernexanthem tritt zwei bis vier Tage nach Beginn des Fiebers auf und besteht aus einem erythematösen, makulopapulösen, bleichenden Ausschlag, der klassischerweise im Gesicht beginnt und sich auf den Hals, den oberen und unteren Rumpf sowie die Extremitäten ausbreitet. Die klinische Besserung tritt in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten des Ausschlags ein.1,2

Die Bestätigung der Maserndiagnose erfordert serologische Tests mit virusspezifischen Immunglobulin-G-Titern und Viruskulturen. Alle Fälle von Masern müssen den staatlichen Gesundheitsämtern gemeldet werden. In den Vereinigten Staaten wurden die Masern im Jahr 2000 ausgerottet, aber weltweit gibt es jedes Jahr schätzungsweise 3 bis 4 Millionen Fälle. Im Jahr 2014 gab es in den Vereinigten Staaten 667 Masernfälle, von denen die meisten außerhalb des Landes erworben wurden.3 Die Behandlung ist unterstützend, einschließlich der Überwachung auf Komplikationen. Isolierung ist wichtig, da das Virus hoch ansteckend ist.3

Fordyce-Flecken sind gutartige Neubildungen der Talgdrüsen. Sie treten als isolierte oder verstreute Papeln auf, die diskret, weiß bis gelb und 1 bis 2 mm groß sind. Besonders auffällig sind sie am Zinnoberrand oder auf der Wangenschleimhaut.1

Die Herpetische Gingivostomatitis zeigt sich als multiple intraorale vesikuläre Läsionen und Erosionen, die von einer entzündlichen, erythematösen Basis umgeben sind. Die Läsionen treten typischerweise an den Lippen, der Gingiva, dem Gaumen oder der Zunge auf.1

Orale Candidose oder Soor kann auf verschiedene Weise auftreten. Die pseudomembranöse Form ist die häufigste und erscheint als weiße Plaques auf der Wangenschleimhaut, dem Gaumen, der Zunge oder dem Oropharynx.1

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Zusammenfassende Tabelle

Zustand Charakteristika

Fordyce-Flecken

Diskret, weiße bis gelbe, 1 bis 2 mm große Papeln

Herpetische Gingivostomatitis

Mehrere intraorale vesikuläre Läsionen und Erosionen mit entzündlichem, erythematösem Grund; typischerweise an den Lippen, dem Zahnfleisch, dem Gaumen oder der Zunge

Koplik-Flecken

Weißliche, gräuliche oder bläuliche 1- bis 3-mm-Erhebungen mit erythematösem Grund; typischerweise auf der Wangenschleimhaut gegenüber den Backenzähnen

Orale Candidose

Weiße Plaques auf Wangenschleimhaut, Gaumen, Zunge oder Oropharynx

Zusammenfassende Tabelle

Zustand Merkmale

Fordyce Flecken

Diskret, weiße bis gelbe, 1 bis 2 mm große Papeln

Herpetische Gingivostomatitis

Mehrere intraorale vesikuläre Läsionen und Erosionen mit entzündlichem, erythematösem Grund; typischerweise an den Lippen, dem Zahnfleisch, dem Gaumen oder der Zunge

Koplik-Flecken

Weißliche, gräuliche oder bläuliche 1- bis 3-mm-Erhebungen mit erythematösem Grund; typischerweise auf der Wangenschleimhaut gegenüber den Backenzähnen zu sehen

Orale Candidose

Weiße Plaques auf der Wangenschleimhaut, dem Gaumen, der Zunge oder dem Oropharynx

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