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Weckt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Barack H. Obama, der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, war weniger als acht Monate im Amt, als er den Friedensnobelpreis 2009 erhielt. In der Begründung lobte das Nobelkomitee Obama für seine „außergewöhnlichen Bemühungen um die Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern“. Hervorgehoben wurde auch seine Unterstützung – in Wort und Tat – für die Vision einer atomwaffenfreien Welt.

Bereits vor der Wahl hatte sich Obama für den Dialog und die Zusammenarbeit über nationale, ethnische, religiöse und politische Trennlinien hinweg eingesetzt. Als Präsident rief er zu einem Neubeginn der Beziehungen zwischen der muslimischen Welt und dem Westen auf, der auf gemeinsamen Interessen, gegenseitigem Verständnis und Respekt beruht. Gemäß seinem Wahlkampfversprechen hat er einen Plan für den Abzug der US-Besatzungstruppen aus dem Irak auf den Weg gebracht.

Im ersten Jahr seiner Amtszeit hat sich Präsident Obama als starker Verfechter der Menschenrechte und der Demokratie und als konstruktiver Unterstützer der Bemühungen um wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise gezeigt. Dies steht im Einklang mit seinem Appell: „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle unseren Teil der Verantwortung für eine globale Antwort auf globale Herausforderungen übernehmen“.

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