Gepoppter Quinoa und Amaranth (Kiwicha)

Zwei Anden-Körner, Quinoa und Amaranth (in den Anden als Kiwicha bekannt), haben dank ihres guten Geschmacks und ihrer sehr nahrhaften Eigenschaften eine weltweite Anhängerschaft gewonnen. Beide Körner sind im Vergleich zu Getreide wie Weizen und Reis eine ungewöhnlich vollständige Proteinquelle, die die essenzielle Aminosäure Lysin sowie Eisen und andere Nährstoffe enthält.

Es gibt viele Möglichkeiten, diese Körner zu genießen. Quinoa-Körner sind größer als Amaranth, dessen winzige Körner fast so klein sind wie Mohnsamen. Quinoa und Amaranth lassen sich wie Reis kochen und als Pilaw oder in Salaten genießen. Beide haben einen leicht nussigen Geschmack und eine angenehm breiige Konsistenz. Sowohl Quinoa als auch Amaranth können zu glutenfreiem Mehl verarbeitet werden, das dann für die Herstellung von Brot und anderen Backwaren verwendet wird.

In Südamerika besteht eine der häufigsten Zubereitungsarten dieser Körner darin, sie zu rösten oder zu „poppen“, was recht einfach zu bewerkstelligen ist. Gepoppter Amaranth und Quinoa werden häufig als Frühstückszerealien gegessen, und sie werden auch für die Zubereitung von Streetfood-Snacks verwendet, die an Samen- und Nussriegel erinnern. Es ist recht unterhaltsam, diese Körner in der Pfanne zu poppen, und es verleiht ihnen einen schönen Röstgeschmack. Amaranth lässt sich besonders gut aufpoppen, wenn man seine winzige Größe bedenkt – er geht auf und wird weiß wie Miniatur-Popcorn.

Servieren Sie diese gepoppten Körner als Snack, oder fügen Sie sie zu Keksen oder Backwaren hinzu. Streuen Sie sie auf Brote oder Bagels oder schütteln Sie sie über einen Salat für einen gesunden Crunch.

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